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Entschlossen

Merke, wenn man sich vor Wut auf dem Boden wirft, weil man UNBEDINGT jetzt puzzeln will, dann bekomt man vielleicht das Puzzle, aber man verpasst das Einkaufen im Bastelcenter, das Abholen von Papa und das gemeinsame Essengehen. Stattdessen ist man nach fuenf Minuten mit dem Puzzle fertig und Mama macht Heringssalat mit Kartoffeln. Blaeh!
3.11.06 00:00


Schneefloeckchen, Weissroeckchen....

Es hat geschneit. Ganz viel. Mindestens einen halben Zentimeter sagt Mama. Und das klingt nach sehr viel!
Ich freu mich jedenfalls riesig. Nur das mit dem Schneemannbauen klappt noch nicht.

Ob man einen Schneemann auch aus Ahornblaettern bauen kann?
3.11.06 13:15


Warten, warten, warten

Erst haben wir das Papier bemalt (mit Aquarellfarben). Dann hat Miss Karen Monde und Sterne hineingeschnitten. Wir Kinder haben dann Buntpapier hinter die Sterne und Monde geklebt. Miss Karen hat dann die Sachen mit nach Hause genommen und daraus Laternen gebastelt. Gestern haben wir Stoecke entrindet und mit Schleifpapier glatt geschliffen. Miss Karen hat an jede Laterne Draht gemacht, damit man sie (die Laterne, nicht Miss Karen!) auch aufhaengen kann. Gestern Abend, so hat Miss Karen jedenfalls versprochen, hat sie in jede Laterne eine Kerze gemacht. Und heute Abend gehen wir endlich Laterne.
Ich geh ja auch manchmal abends mit Papa und Mama. Aber so mit beiden Kindergartengruppen ist es natuerlich viel toller. 1 1/2 Meilen wollen wir heute Abend gehen. So mitten durch den Wald. Ich habe Mama versprochen, dass ich Mittagschlaf halte, damit ich heute Abend auch fit bin. Denn das Laternegehen moechte ich nicht verpassen. Wo ich doch so lange gewartet und so viel gearbeitet habe!
9.11.06 13:45


Alles nach Plan

Bei uns laeuft jetzt alles nach Plan. Mama hat vor einiger Zeit unsere Tage neu organisiert und irgendwie klappt alles jetzt viel besser. Und ich find's klasse, dass ich morgens schon weiss, was wir so alles machen. (Ich bin naemlich kein grosser Freund von Neuerungen!) Und damit Oma und Opa denn auch wissen, was so auf sie zukommt, wenn wir uns wiedersehen; hier ein kleiner Einblick in meinen Tag:

Gegen 7 wache ich normalerweise auf. Ich rufe dann Mama: "Mama, komm! Es ist Tag!", und Mama kommt denn auch wirklich angeschlurft.
Mama singt dann fuer mich waehrend sie die Jalousinen hochzieht. (Guten Morgen, mein Funkelstern. Guten Morgen mein Kuschelchen. Guten Morgen, Guten Morgen, ich hab Dich so lieb!) Manchmal singe ich das auch fuer Mama. Dann freut sie sich immer ganz besonders.
Mama nimmt mich dann aus dem Bett und wir nehmen uns erst Mal in den Arm. Aber nicht sehr lange, denn mein Pipi moechte raus. (Ich schlaf doch jetzt fast immer durch und war dann zehn Stunden nicht auf der Toilette. Hui, da muss ich dann aber muessen...)
Danach suche ich ein Buch aus, das Mama dann fuer mich liest. Und um ihr eine Freude zu machen, suche ich immer ganz lange Buecher in Englisch aus. Die kann sie dann simultanuebersetzen. Mag sie morgens so kurz nach dem Aufstehen besonders gern...
Dann wird erst noch mal 'ne Runde gekuschelt. Wenn wir Glueck haben, ist dann auch Papa so weit, dass er aufsteht. (Man, ist der vielleicht verschlafen!) Und weil der morgens im Bad immer so rumstinkt, gehen Mama und ich erst mal nach draussen und sagen dem Tag Guten Morgen. Gehen dann schnell noch zur Strasse und holen unsere Zeitung und tun dann so, als ob wir Voegel waeren und fliegen koennten. Und fliegen ganz schnell wieder nach drinnen. (Ob wir das wohl auch machen, wenn's mal wieder 60 cm Neuschnee gegeben hat?)
Waehrend Papa sich duscht (und das kann dauern..), helfe ich beim Aufdecken. Und irgendwann kommt dann auch Papa und wir koennen (endlich) fruehstuecken. Zum Fruehstueck macht Mama eine Kerze an, liest den Tagesspruch aus der Losung vor und dann fangen wir an. Weil Papa meist getroedelt hat, rennt er schon los waehrend wir noch essen (oder unser Brot schmieren. Das kann ich jetzt naemlich alleine!).
Wir waschen dann erst die Teller und danach dann uns. Allerdings mit unterschiedlichem Wasser und in unterschiedlichen Raeumen...
Danach spiele ich ein bisschen, waehrend Mama im Haus rumwurschtelt. Aber nach einer Weile kommt sie hoch und dann geht es rund!
Erst singen wir, dann darf ich aussuchen, was wir spielen und am Ende liest Mama mir noch eine Geschichte vor. Ich spiel weiter im Wohnzimmer. Mama spielt in der Kueche (bereitet das zweite Fruehstueck vor.) Irgendwann ruft sie mich dann, damit ich helfen kann. Montags backen wir Corn Bread oder Corn Muffins, Donnerstags kochen wir Apfelmus (jedenfalls im Herbst und Winter) und am Freitag gibt es Kaese und Obst. Wir essen dann gemeinsam und gehen dann erst mal raus. Nach 'ner Weile gibt Mama klein-bei. (Sie nennt das Mittagessen kochen) und geht wieder rein. Ich komm dann spaeter und decke den Tisch. Nach Essen und Abwaschen kuscheln Mama und ich uns auf dem Sofa ein. Manchmal schlaeft Mama mit ein, aber meist steht sie heimlich wieder auf und lernt fuers Studium. (Sie denkt immer, ich merke das nicht. Aber ich merk genau wenn sie aufsteht. Dann hab ich naemlich viel mehr Decke und viel mehr Platz auf dem Sofa!)
Ich schlaf meist von 14h bis 16h. Danach kuscheln wir noch ein bisschen und dann geht's an die Arbeit. Jeden Tag ein Zimmer! Montags die Kueche. Dienstags das Esszimmer, Mittwochs mein Zimmer, Donnerstag Wohnzimmer und Freitag Bad. Ich darf auch immer helfen. Nach dem Putzen gehen wir raus und spielen bis Papa nach Hause kommt.
Irgendwann gehen wir alle rein. Papa und ich spielen dann, waehrend Mama das Abendbrot kocht. Dabei moechte ich aber immer helfen. Deshalb dauert das Kochen manchmal etwas laenger. Gegen 19/19.30h essen wir. Dann erzaehlt Mama noch eine Geschichte. (So ganz spannend mit Licht aus, Kerze an und Geschichtenschal anziehen.) Danach geht's dann ab ins Bad. Zaehne putzen, Pipi und Waschen. Dann Schlafanzug an, ins Bett huepfen, Geschichte lesen, singen, beten, mir von Mama erzaehlen lassen, welchen Ort ich heute Nacht im Traum besuche und dann macht Mama das Licht aus.

Und was ich dann mache, verrate ich nicht.

Mama und Papa glauben doch immernoch, dass ich dann schlafe...
16.11.06 00:49


Kleiner Nachtrag

So soll der Tag zumindest aussehen. Aber ich finde trotzdem immer noch Zeit Saft auszukippen, die Tusche gegen die Wand zu spritzen (die kaputte Tapete war aber Mama nicht ich!), Brot auf dem Fussboden zu zerkruemeln und andere sehr wichtige Dinge zu erledigen...
16.11.06 03:23


Umraeumarbeiten

Wie schon erzaehlt ist Mittwochs ja unser Lukas-Zimmer-Tag. Und deshalb haben wir es gestern auch besonders gruendlich aufgeraeumt. Der Kraemerladen ist wieder im Wohnzimmer. Meine Spielkueche auch. Der kleine Schrank mit den Kisten fuer die Kuechensachen und die Kiste mit dem Musikinstrumenten ebenso.
Dafuer ist meine Kuschelecke nach unten in mein Zimmer gezogen. Da hab ich jetzt meine Matratze, alle Kuscheltiere, Decken, Kissen und sogar ein Dach fuer meine Hoehle. Sobald die Batterien fuer die Kamera wieder aufgeladen sind, reiche ich die Bilder nach.
Die Kiste mit den Buechern ist auch nach unten gewandert. Ebenso einer der Sessel.

Also wenn ich mir ueberlege, dass wir vor einiger Zeit die ganzen Sachen erst hin-und her geschleppt haben. Komisch, dass Muetter sich nie entscheiden koennen, was sie wollen.

Mir gefaellen der Kraemerladen und die Kueche im Wohnzimmer viel besser als in meinem Zimmer. Dort hab ich naemlich fast nie damit gespeilt. Schliesslich ist das Wohnzimmer doch zum Wohnen (und Spielen) und mein Zimmer zum Schlafen da.

Nur Eines habe ich nicht verstanden; Papa kam nach Hause waehrend Mama noch die Moebel schleppte. Und damit er nicht im Weg ist, hat er gleich den Flur frei gemacht und ist zur Seite getreten, damit Mama beim Schleppen nicht ueber ihn faellt. (Man sieht ja so schlecht mit einem grossen Sessel oder der ganzen Spielkueche im Arm...)
Aber anstatt sich darueber zu freuen und dankbar zu sein, war Mama ziemlich grummelig und hat Papa richtig angeblitzt. Versteh ich nicht.

Haette Papa denn im Flur stehen bleiben sollen?!?
16.11.06 14:39


Wer will fleissige Handwerker seh'n...

Gestern haben wir hart gearbeitet. Angefangen hat ja eigentlich alles schon am Freitag. Da habe ich naemlich die Fussleisten montiert. Weil Mama doch schon so lange bittet und Papa immer keine Zeit und Lust hatte.

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Und das hat Papa wohl so sehr motiviert, dass er gestern selbst angefangen hat zu schrauben und saegen. Natuerlich habe ich ihm dabei geholfen. Dafuer braucht man ja als Erstes eine richtige Ausruestung:

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Wie Ihr seht, ist alles da. Helm, Werkzeug, Arbeitsschuhe und sogar eine Arbeitsweste. Noch nie hatte Papa solch einen Helfer! Ich hab ihm dann auch gleich geholfen, ein altes Stueckchen Holz mit meinem Hammer rauszustemmen.

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Am Nachmittag waren wir alle ganz muede vom vielen Arbeiten und sind deshalb in den Community Park gefahren um Papas Flugzeug und Mamas Tabaluga fliegen zu lassen. Fuer Tabaluga (den Lenkdrachen) war nicht genug Wind, aber Papas Flugzeug ist brav geflogen.

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Allerdings ist das Flugzeug auch immer wieder ganz schnell gelandet. Aber dann bin ich wie der Wind hingelaufen und hab es wiedergebracht.

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Hin und wieder hat Papa sich auch mal Rat bei mir geholt, wie denn seine Maschine am Besten fliegen wuerde. Ich hab ihm da gern geholfen. Schliesslich bin ich ja ein wahrer Flugspezialist!

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26.11.06 14:12





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